Pull-faktor: Wanderausstellung

Im Mai, also zum Ende des Schuljahres aller Klassen, die ins Pflichtpraktikum gehen, wird der Schulalltag der 3HCSA noch einmal richtig aufgelockert. Während andere die Matura oder die Fachprüfung absolvieren, kann diese Klasse im Bereich des Foyers ihr politisches und wirtschaftliches Interesse unter Beweis stellen.
Nicht zu übersehen ist das Projekt des Demokratiezentrums Wien in Kooperation mit der Initiative Minderheiten in den Räumen der Hertha Firnbergschulen.

 

In einem Umfang von 14 Station beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Thema Migration, also der Wanderung von Menschen. Es wird sowohl auf aktuelle Entwicklungen aufmerksam gemacht, als auch auf geschichtliche Hintergründe der Migrationsströme. Besser könnte der Zeitpunkt für die Wanderausstellung nicht gewählt sein, denn der Inhalt beschäftigt sich vor allem mit dem Einwanderungsraum EU und Österreich, jene Top-Themen, die derzeit die Welt bewegen. Weiters berichten einzelne Station über das Thema Integration und ermöglichen so manchen Schülerinnen und Schülern eine neue Sicht der Dinge.

 

Das Feedback der SchülerInnen ist wirklich hervorragend. Die kreativ und übersichtlich gestalteten Plakatwände, finden großen Anklang bei den BesucherInnen. Eine Schülerin der 3HCSA erklärt: „(...) Man sieht die Flüchtlingspolitik plötzlich mit anderen Augen und lernt dabei auch die mediale Berichterstattung kritisch zu hinterfragen.“ Weiters wird betont: „One topic at a time – so kann man sich gezielt auf den spannenden Inhalt konzentrieren und ist nicht von einem doch sehr vielfältigen, anspruchsvollen Thema überwältigt.“

Einig sind in Puncto Abwechslung alle: „Die Wanderausstellung war eine angenehme Abwechslung, da man die Inhalte selbstständig erarbeiten konnte. Gelebte Methodenvielfalt.“

 

All jene, die nach so einem hervorragenden Echo neugierig geworden sind und noch nicht in den Genuss der Wanderausstellung kamen, finden sie auch online auf der Homepage des Demokratiezentrums Wien, sowie unter www.migrationontour.at.

 

Abschließend bedankt sich die 3HCSA ganz herzlich bei Frau Prof. Freiberger sowie bei Sarah Ludwig, Lisa Oswald und Rodrigo Olivares-Alba für die Organisation und den Transport. Dank auch an all jene, die mitgeholfen haben, die einzelnen Stationen aufzubauen.

 

Text: Luca  HOLESOVSKY

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