Debattierklub

debattierclub

Demokratie braucht Freiräume offenen Meinungsaustauschs. Demokratie braucht Auseinandersetzung mit Andersdenkenden, aber auch Respekt vor anderen Meinungen. Demokratie braucht Werte. Demokratie braucht Argumente. Demokratie braucht Menschen, die differenziert denken, aber dennoch klar formulieren können. Demokratie braucht Zusammenarbeit Gleichgesinnter zur Durchsetzung gemeinsamer Ziele. Demokratie braucht eine professionelle Streitkultur.

Demokratie braucht Schulen, an denen all das gelehrt wird und gelernt werden kann.

Davon sind wir überzeugt. Dieses Demokratieverständnis war uns Auftrag einen Debattierclub zu gründen. Denn: Demokratische Prozesse und Werte lassen sich im Frontalvortrag nur sehr eingeschränkt vermitteln. Sie wollen erlebt und – durchaus auch – erstritten werden. Und: Sie müssen kritisch hinterfragt und reflektiert werden. Die unverbindliche Übung Debattierclub ist ein Forum dafür.

Nach einem Kick-off-Workshop mit Mitgliedern (StudentInnen) des Debattierklub Wien wurden von der Sonntagsöffnung im Einzelhandel, über die Frage der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, bis zur Debatte über religiöse Symbole an Schulen, unterschiedlichste Themen diskutiert. Erstes Highlight war der Besuch des Debattiertags im Bildungszentrum der AK-Wien (veranstaltet von: bm:ukk, KPH Wien/Krems, AK Wien ÖGB, OeNB und ifte.at) unter aktiver Teilnahme der SchülerInnen und des betreuenden Lehrers an den unterschiedlichsten Debatten zum Generalthema Soziale Gerechtigkeit.

 Beim Debattieren lernen Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Gedanken zu strukturieren; effizient und auch effektiv zu kommunizieren; gemeinsam mit anderen Strategien zu entwickeln um Ideen durchzubringen; Argumente zu formulieren und zu schlüssigen Argumentationsketten zu verbinden; glaubhaft, überzeugend und authentisch zu sprechen und sich auch auf fremde Rollenbilder einzulassen und sich mit diesen zu identifizieren.

Dieses Training ist somit auch ein zentraler Baustein zum Verständnis wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und zur Fähigkeit Ideen für die Gesellschaft von morgen entwickeln, einbringen und umsetzen zu können. Denn:

Demokratie braucht Gestaltung!