Gesellschaftspolitisches Bewusstsein

 

 

Unsere komplexe Gesellschaft zu verstehen und aktiv mitzugestalten, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen. Zahlreiche Projekte, Vorträge und Aktionstage regen uns alle – SchülerInnen und Lehrkräfte – immer wieder von Neuem zum Denken und Diskutieren an.

 

 

 

Wer den Halbwahrheiten, die oft über die Medien verbreitet werden, nicht ausgeliefert sein möchte, braucht fundierte Information zu den Themen, die uns heute bewegen. In den Hertha Firnberg Schulen kommen daher regelmäßig Fachleute zu gesellschaftspolitischen Themen zu Wort, etwa an den Aktionstagen Politische Bildung, wo sich die SchülerInnen zu brandaktuellen Fragen wie der Migrationsproblematik in Workshops ihre Meinung bilden können.

Denkanstöße und neueste Erkenntnisse, die hochkarätige ExpertInnen den Lehrkräften in pädagogischen Konferenzen liefern, setzen meist eine Vielzahl interessanter Klassenprojekte in Gang, wie etwa zu den Themen Integration und Menschenrechte. So können wir sicherstellen, dass wir in der gesellschaftspolitischen Reflexion stets am Puls der Zeit bleiben. Schließlich geht es uns darum, auf die Zukunft vorzubereiten.

Um die Zukunft zu bewältigen, gilt es jedoch, die Vergangenheit zu verstehen. Auf dieser Idee basiert ein engagiertes Projekt an unserer Schule, in dem viel kritisches Denken, gesellschaftspolitisches Wissen und Fremdsprachenkompetenzen gefragt sind: Die „Relais de la Mémoire“ bieten durch eine internationale Vernetzung von Jugendlichen eine großartige Plattform, in mehreren Sprachen über Geschichte zu reflektieren und sich europaweit in Form von Jugendkongressen über aktuelle Themen auszutauschen. Im Sinne von Aufklärungsarbeit und Vergangenheitsbewältigung sind außerdem Lehrausgänge nach Mauthausen und Auschwitz fixer Bestandteil des Geschichteunterrichts.

Bei denjenigen, die Wirtschaftswissen, vernetztes Denken und sprachliche Gewandtheit unter Beweis stellen möchten, ist vor allem der Debattierclub beliebt. Bei jährlich stattfindenden Symposien (wie z.B. dem Gendersymposion und dem WiV-Symposion) verteidigen SchülerInnen ihre Diplomarbeiten vor einer Fachjury. Sie stellen damit immer wieder unter Beweis, wie spannend es sein kann, den entscheidenden Fragen unserer Zeit auf den Grund zu gehen.

 

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